2. Rennen des PZ Cup 2015

20150423-aufmacherDer zweite Tag des Auftakt-Doppeltermins fing wesentlich freundlicher an. Die Sonne strahlte und der Himmel blieb während des gesamten Tages wolkenfrei. Gleichzeitig hielten sich die Temperaturen im ausgesprochen renntauglichen Bereich: Kaiserwetter so zu sagen!

 Der Tag brachte aber nicht nur geniales Wetter mit sich, sondern auch zwei hervorragende Rennen mit ausgesprochen spannenden Zwei-, Drei- bis hin zu Vierkämpfen.

Wer später bremst ist länger schnell!

Paura war nach seinem flauen Start am Vortag ausgesprochen motiviert und brannte im Zeittraining hinter Arnaud Friedrich (außerhalb der Wertung) die schnellste Zeit auf den Sachsenring. Dahinter folgten Andreas Hietzschold, Kay Littmann und Jörg Rübsam. Im Rennen behauptete Paura dann auch seinen Führungsanspruch. Mit einem grandiosen Start übernahm er die Führung und es schien anfänglich, als könne er Littmann sogar abschütteln. Der hatte nämlich einen miserablen Einstand ins Rennen und musste Hietzschold und Stefan Marsch den Vortritt lassen. Doch Littmann ließ sich nicht vorführen, kämpfte Marsch in der ersten und Hietzschold in der zweiten Runde nieder um die Lücke zu Paura schnell wieder zu schließen. Paura versuchte alles um Littmann abzuschütteln, doch in der vorletzten Runde schlug der Meister zu. Entlang der Sachsenkurve fasste Littmann sich ein Herz und ging die entscheidenden Meter später in die Eisen, setzte sich vor Paura und gewann das Rennen.

Im Kampf um den dritten Platz balgten sich Marsch, Hietzschold und Rübsam um den Pokal, doch dieser Kampf wurde durch das Glück des Tüchtigen entschieden. Marsch nahm sich durch einen Fahrfehler selbst aus dem Rennen und Hietzschold hatte Probleme mit dem Schaltautomaten... glücklich daran waren zwei Dinge: Zum einen, dass die Schaltprobleme den direkten Konkurrenten Rübsam mehr aus der Bahn brachten als den Hietzschold selber weil Rübsam außen war und, dass Rübsam geistesgegenwärtig reagierte und aufrecht das Grün durchfahren konnte, ohne dass jemand zu Schaden kam. Somit Platz drei für Hietzschold, Stefan Beer wurde Vierter, gefolgt von Katja Rübsam.

Der Abschieds-Ritt!

Wenn man ganz arg dolle verliebt ist, schon unfassbar viel Freud in Leid miteinander erlebt hat und dann sicher weiß, dass die Zeit gekommen ist und man sich für immer voneinander verabschieden muss – da möchte man doch alleine sein, oder? Das dachte sich auch René Konrad bei diesem letzten Rennen mit seiner "alten" Fireblade. Also startete er wieder von der Pole ins Rennen, gewann den Start deutlich und hatte bereits nach einer gefahrenen Runde seine Ruhe vor dem Rest des Feldes. Ab nun hatte er noch weitere neun Runden Zeit seiner CBR ein paar nette Worte in die Gabelbrücke zu hauchen um dann mit ihr das letzte gemeinsame Rennen zu gewinnen. Gegner gab es für dieses Pärchen in diesem Rennen einfach keine.

Um die Plätze zwei und drei balgten sich Jörg Müller, Uwe Schmidt, Sven Pabst und Jens Preller. Müller führte den Trupp zu Anfang an, doch dann waren Schmidt und Pabst durchgerutscht. Müller wollte aber unbedingt vorne dran bleiben und übertrieb es in der Queckenberg. Preller bekam einen astreinen Highsider von Müller geboten, der diesen sogar noch stand, danach allerdings hinter Sven Förster auf den sechsten Rang zurückfiel. Schmidt, der zwischenzeitlich die Führungsarbeit in dieser Truppe leistete, schien zum Ende des Rennens keine Mittel mehr zu haben. Sowohl Jens Preller, als auch Sven Pabst zogen dem Meister in den letzten Runden noch das Fell über die Ohren und verwiesen ihn auf den vierten Rang. Preller wurde mit der schnellsten Rennrunde Zweiter vor Pabst. 

Superbike   Supersport
  1. Rene Konrad
  2. Jens Preller
  3. Sven Pabst
 
  1. Kay Littmann
  2. Mario Paura
  3. Andreas Hietzschold

pdfErgebnis des Supersport Rennen

pdfErgebnis des Superbike Rennen

 

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